Altar und Kirche

Prinzipien christlicher Liturgie

Seit der Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils steht jedenfalls der Altar im Mittelpunkt vieler Neugestaltungen katholischer Kirchenräume. Dabei orientiert man sich gern an der Frühen Kirche. Das Konzil verweist nämlich auf die ,,Norm der Väter" ...

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Ein Altar ist eine Opferstätte oder ein Opfertisch als Verehrungsstätte für Gottheiten (Wikipedia). Ob das, was die Christen heute im Gottesdienst verwenden, ein Altar sein darf, darüber streiten sich die Konfessionen. Seit der Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils steht jedenfalls der Altar im Mittelpunkt vieler Neugestaltungen katholischer Kirchenräume. Dabei orientiert man sich gern an der Frühen Kirche. Das Konzil verweist nämlich auf die ,,Norm der Väter". Doch wie lässt sich das mit der weit verbreiteten Meinung vereinbaren, das Christentum habe anfangs keinen Kult und keine Opfer gekannt, sondern nur Liebes- und Sündermähler, in Hauskirchen begangen? Erst spät, seit Kaiser Konstantin, habe sich ein regelrechter Staatskult mit Opfern, Altären und prachtvollen Sakralräumen herausgebildet, und an diesem historischen Ballast leide die Kirche heute noch. Aber stimmt das wirklich? Oder sind das nicht eher Klischees, die man kritisch hinterfragen muss? Der vorliegende Band schlägt einige Schneisen in das Dickicht und kommt zu ebenso überraschenden wie anregenden Ergebnissen.

- Zur Interpretation frühchristlicher Befunde für die Gestaltung liturgischer Normen in der Gegenwart
- Zur Geschichte von Eucharistie und Altar vom frühen Christentum bis heute

geb., 416 S. mit zahlr. Abbildungen, 24 x 17 cm

 

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Autor Stefan Heid
Produktform Gebunden
ISBN 978-3-7954-3844-9
Verlag Schnell & Steiner
Seitenzahl 496
Breite 17
Höhe 24
Copyright © 2022 Sarto Verlagsbuchhandlung GmbH